Mitte Mai waren Elmo und ich mit einer Freundin und ihrer Aussie-Hündin eine Woche in der sächsischen Schweiz, der Lausitz und auch für einen Tag in Berlin unterwegs.

Am Sonntag, den 13.5. ging’s los, von München fuhren wir nach Königstein in der sächsischen Schweiz. Nach einem Zwischenstopp mit Spaziergang und Mittagessen in Himmelkron kamen wir gegen Abend dort an.

Felsenlabyrinth Langenhennersdorf

Wir verschafften uns erst mal mit einer kurzen Abendwanderung im Felsenlabyrinth Langenhennersdorf einen Eindruck von der Landschaft, die uns die nächsten Tage erwarten sollte. Sonntag Abend dort hinzufahren entpuppte sich als großer Vorteil: uns kamen noch die letzten Familien auf dem Weg entgegen, das Labyrinth, das sonst ein toller Abenteuer-Spielplatz für Kinder ist, hatten wir ab 18:00 Uhr dann quasi für uns allein.

Die so typischen Sandsteinfelsen liegen hier wie willkürlich verstreut in der Landschaft, dazwischen wachsen vor allem Farne und Birken.

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Manchmal stehen die Steine auch senkrecht: Foto 13.05.18, 18 02 46

Es ergeben sich Gänge und Höhlen…

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Mitunter auch sehr schmale Kluften…Foto 13.05.18, 18 10 53

… bisschen Klettern musste man manchmal auch

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Nach dem Felsenlabyrinth machten wir noch einen Abstecher auf den Bernhardsstein, einem Aussichtspunkt, von dem man einige der Tafelberge der sächsischen Schweiz bewundern kann.

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Mit zwei müden und trotz der langen Fahrt zufriedenen Hunden zogen wir dann in unsere Ferienwohnung auf dem Schwenkehof in Königstein ein, wo wir 2 Nächte blieben. Als Unterkunft sehr zu empfehlen! Die Ferienwohnung mit  leckerem Frühstücksservice war für uns ideal.

Rathen: Felsenburg, Bastei und Schwedenlöcher

Am nächsten Tag, einem Montag, fuhren wir nach Rathen um die „Klassiker“ des Elbsandsteingebirges, die Bastei und die Felsenburg zu erwandern. Erweitert haben wir diese Tour um die Schwedenlöcher, den Amselfall und weiter über den Pionierweg auf den Hockstein. Von dort wanderten wir durch die Wolfsschlucht hinunter in das beschauliche Polenztal und dann über Waltersdorf zurück nach Rathen. Für diese ca. 15 km lange Tour ließen wir uns mit vielen Pausen, praktisch den ganzen Tag Zeit. Besonders für die ersten Kilometer muss man viel Zeit einplanen, wenn man wie wir die Felsenburg erforschen will und sich Zeit für viele Fotos nimmt.

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Los geht’s im Kurort Rathen mit einer Überfahrt über die Elbe und dem Aufstieg über viele Treppen hoch zur Felsenburg.

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Auf dem Weg zur Felsenburg gibt es einige schöne Aussichtspunkte mit Blick auf die Elbe – Richtung Westen…Rathen-2

…und Richtung Osten mit dem Kurort Rathen und der Elbfähre. Im Hintergrund der Lilienstein.Rathen-3

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Viele, viele Treppen gab es an diesem Tag zu erklimmen…Rathen-4

Ziemlich schnell erreicht man die Felsenburg Neurathen, ein weiterer Abenteuerspielplatz. Die Felsenburg wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Hier wurden zwischen die Felsen Gebäude aus Holz errichtet, wo sich jetzt die Brücken und Treppen befinden. Dazwischen wurden Räume in den Sandstein geschlagen, die man natürlich heute noch sehen kann.Rathen-6

Treppauf…Rathen-7

Über solche Gitter müssen die Hunde im Elbsandsteingebirge viel gehen. Sie sind dick genug, dass es für die Pfoten nicht unangenehm wird, aber natürlich kann Hund durch die Gitter nach unten sehen, was für manche Hunde schon ein Problem sein kann.Rathen-8

Blick auf den Mönchsstein mit dem blechernen Mönch (Wetterfahne)Rathen-9

Hundemodels in der Felsenburg, vor der Kulisse der GansfelsenRathen-11

Und das „Making of“ ☺️Rathen-10Rathen-12

Weiter ging’s über die berühmte Basteibrücke, auf der ein kleines Windchen wehte.. ☺️rathen-13.jpg

Das klassische Motiv des Neurathener Felsentors mit der Basteibrücke, das schon Caspar David Friedrich malte.Rathen-14

Blick auf die Basteibrücke vom FerdinandsfelsenRathen-15

Abstieg in die sog. „Schwedenlöcher“ mit über 700 Treppenstufen. Der Name kommt daher, dass sich hier Bauern aus der Gegend im 30jährigen Krieg von schwedischen Soldaten versteckten. Damals war die Schlucht natürlich noch nicht mit Stahltreppen und Betonstufen so leicht zugänglich wie heute…Rathen-17Rathen-18Rathen-19

Eine ausgiebige Trinkpause gab es dann im Gasthaus am Amselfall…Rathen-20

Man sitzt draußen mit Aussicht auf den kleinen Amselfall. Für 30 Cent drückt der Kioskbesitzer auf’s Knöpfchen, dann wird aus dem kleinen Rinnsal für kurze Zeit ein tosender Wasserfall (wer’s braucht…) Wir konnten dort 2 Pärchen Gebirgsstelzen beim Füttern ihrer Jungen beobachten (zum Fotografieren hatte ich leider nicht das richtige Objektiv dabei…)Rathen-21

Für die Hunde gab es ausreichend Bademöglichkeiten

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Hockstein, Wolfsschlucht und Polenztal

Über den Pionierweg erreichten wir den Hockstein mit einer Art Mini-Basteibrücke.

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Blick runter in die Wolfsschlucht. Diese Stufen würden wir gleich runtersteigen…Rathen-24

und wieder das „Making of“ 😄Rathen-25

Von der Aussichtsplattform des Hocksteins konnte man schon das Gasthaus Polenztal sehenRathen-26

In der Wolfsschlucht…Rathen-27

von der Brücke oben im Licht habe ich vorher hinunter fotografiertRathen-28

Die Treppen in der Wolfsschlucht sind schon sehr steil und sicher (trotz des Namens 😉) nicht „jeder Hunds“ Sache. Man sieht wie sehr Elmo sich hier konzentriert. Ich gebe ihm Halt über sein Geschirr (er lehnt sich da durchaus etwas rein) und gleichzeitig muss ich mich selbst ja auch halten. Ich finde für solche Wege eine Zugleine (mit Ruckdämpfer) überaus praktisch.Rathen-29

Nach einer weiteren Rast im Gasthaus Polenztal ging’s immer entlang der beschaulichen Polenz ohne Steigungen zunächst nach Waltersdorf…Rathen-30

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…und von dort schließlich durch’s Dorf zurück nach Rathen.Rathen-32

Eine tolle Tour, an die ich mich noch sehr lange erinnern werde!