So, wir melden uns dann auch mal wieder!
Frohes neues Jahr allerseits!

Unsere Feiertage waren aus hündischer Sicht durchaus ereignisreich, Heilig Abend haben wir bei meiner Schwiegermama verbracht und mit den Geschwistern meines Mannes. Zur Bescherung saßen wir alle auf dem Fußboden rund um den Weihnachtsbaum und da konnte Elmo einfach nicht widerstehen, ich weiß nicht woher diese Begeisterung für Menschen, die auf dem Boden sitzen kommt, aber da muss er einfach hin, Küsse verteilen und Pfotenhiebe und Geschenke sind natürlich auch toll. Im Sinne der Besinnlichkeit hab ich ihn dann doch irgendwann einfach irgendwo außer Reichweite festgebunden (man will ja in dieser Situation auch nicht die ganze Zeit mit dem Hund schimpfen).
Auch die nächsten Tage gab’s viel Trubel, Besuche und viele streichelnde, große und kleine Hände – Elmo war überall dabei und auch gut zu haben, war viel entspannter, als ich dachte.

Vor Silvester hatte ich mich etwas gefürchtet, nachdem er ja letztes Jahr (im Alter von 10 Wochen) doch ziemlich Angst gezeigt hatte, hab ich mir schon ein bisschen Gedanken gemacht, wie man jetzt die Weichen für jegliche Knallerei in Zukunft stellen kann. Zumindest ist es in der neuen Wohnung schon mal viel ruhiger, das war schon mal eine große Hilfe. Die ersten Knaller hörten wir beim Gassigehen am 30.12. und da hat er schon etwas drauf reagiert, er war nicht panisch, aber er fand’s doof. Ich hab’s ignoriert und mit ihm gespielt und es war dann auch schnell vergessen. An der gleichen Stelle (eine große Wiese) waren wir dann am frühen Silvesternachmittag noch mal, da war noch mehr Knallerei und gelegentlich auch Gezische von Raketen zu hören (aber in sicherem Abstand) und diesmal haben wir unseren Trumpf ausgepackt – die Ballschleuder. Ich brauch euch wohl nicht groß erklären wie Elmo das Ding findet… Jedenfalls haben wir sozusagen unter entferntem, aber gut hörbaren Dauergeknalle Elmo über die Wiese fetzen lassen als gäb’s kein morgen mehr und es hat ihn nach kurzer Zeit wirklich überhaupt nicht mehr interessiert.
Nur abends als die Knallerei – und auch der Geruch(!) – auch in unserer direkten Nachbarschaft mehr wurde, wollte er dann lieber nicht mehr alleine zum pinkeln in den Garten, ging aber mit mir dann noch (wenn auch gelegentlich etwas zögerlich) an der Leine kurz um den Block und drinnen fühlte er sich sehr sicher – auch dann um Mitternacht als es wirklich ringsum ohne Unterlass nur noch geknallt und gezischt hat, hat er keinerlei Angst gezeigt – wir hatten aber vorsichtshalber die Rolläden alle zu. Ich wollte einfach kein Risiko eingehen…
Mein Fazit: Er reagiert schon eher vorsichtig (aber von der Körpersprache eigentlich nicht sehr ängstlich) bei diesen Dingen, lässt sich aber noch gut beeinflussen. Im Zweifelsfall lässt sich da wohl über seinen SEHR ausgeprägten Beutetrieb wirklich auch viel machen…

Anbei noch ein kleiner weihnachtlicher Schnappschuss: