Nach langem Warten war es gestern endlich so weit, ich habe mit unserem Elmo die Reise vom Züchter Linus Bos in den Niederlanden zu uns nach München angetreten.

Die 2 Stunden Fahrt bis zum Flughafen Amsterdam verbrachte er völlig unbeeindruckt im Fußraum vom Beifahrersitz zu meinen Füßen, meistens schlafend.

Bei einem kurzen Zwischenstopp lief er völlig vertrauensselig hinter mir und der Freundin, die mich begleitet hatte, her.

Am Flughafen hatte ich leider etwas Hektik, weil wir etwas spät dran waren, so dass ich ihn mehr oder weniger am Gate in die Tasche „stopfen“ musste, was ihm zuerst nicht so arg behagte, aber im Flieger bekam er dann noch mal etwas Wasser und Futter und dann hat er den ganzen Flug über geschlafen. Die Tasche war vorher schon 2 Wochen beim Züchter gestanden, so dass sie wenigstens einen gewohnten Geruch hatte.
Der Weg über den Flughafen war übrigens echt ein Spießrutenlauf gewesen mit dem Welpen auf dem Arm – überall kuschelwütige Menschen, manche wollten sogar ein Foto machen – sollte man zeitmäßig eindeutig mit einberechnen.

In München angekommen hat uns mein Mann Tobi vom Flughafen abgeholt und die Fahrt nach Hause verpennte Elmo schon wieder (mein letzter Hund hat als Welpe über Monate im Auto auch bei den kürzesten Fahrten erbrochen – eine angenehme Erfahrung, dass das nicht immer so sein muss).

Daheim hat er erst mal ein bisschen aufgedreht und wir haben mit ihm gespielt und die Wohnung erkundet, irgendwann kroch er dann unter’s Sofa (unter das er aber nicht mehr lange passen wird…), wo er erschöpft eingeschlafen ist und zum Gassi gehen um Mitternacht geweckt werden musste. Zum Schlafen habe ich ihm neben meinem Bett einen Raum zwischen Bett und Wand abgetrennt, wo er nicht selbst raus kann, was er nach etwas Gequengele auch akzeptierte und friedlich geschlafen hat, bis er so gegen halb 5 etwas unruhig wurde und ich mit ihm raus bin. Dann haben wir noch mal geschlafen bis um 8 Uhr.
Insgesamt bin ich überrascht wie gelassen er alles hinnimmt, mit meinem letzten Hund war – soweit ich mich an die Welpenzeit erinnere – irgendwie alles komplizierter. Aber mal sehen ob das so bleibt. Ihr werdet von uns hören!